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Der Vortrag am 8. September 2011 um 18:00 Uhr, im Staatsarchiv Bremen (Adresse: Am Staatsarchiv 1, 28203 Bremen), behandelt Begegnungen zwischen amerikanischen Besatzungsangehörigen und der Bremer Bevölkerung, die im Nachkriegsalltag stattfanden. Die häufigsten Kontakte entstanden im Straßenraum. Obwohl diese Begegnungen selten zu einem verbalen Austausch führten, nahmen sich Deutsche und Amerikaner sehr wohl genau in Augenschein. Die hier gemachten Beobachtungen waren oft Nährboden für Gerüchte. Eine Auswahl der Fama, die in Bremen für die Amerikaner kursierten, wird im Rahmen des Vortrags dargestellt. Darüber hinaus findet die Bedeutung von Schwarzmarktgeschäften, die in bestimmten Straßenzügen eine große Rolle spielten, besondere Beachtung. Schließlich wird auch ein Schlaglicht auf Kneipen und Bars geworfen, die zu den beliebtesten Begegnungsstätten von Deutschen und Amerikanern zählten. Berücksichtigt wird hier vor allem die Musik als Verständigungsmedium. Dieses Thema wir auch von der Band aufgegriffen, die den Vortrag musikalisch begleitet.
Die Referentin Frau Dr. Anna-Maria Pedron studierte von Herbst 2000 bis Herbst 2004 nordamerikanische Geschichte, Politikwissenschaft und Kultur an der Rheinischen Wilhelms-Universität Bonn und der Bowling Green State University (USA). Ihre Promotion begann sie im Herbst 2005 an der damaligen International University Bremen (heute: Jacobs University Bremen). Nach einem vom DHI Washington D.C. geförderten Forschungsaufenthalt in den USA im Herbst 2006 folgte sie ihrem Doktorvater, Prof. Johannes Paulmann, an die Universität Mannheim, wo sie ihre Promotion im Juni 2009 abschloss. Seit April 2009 ist sie als Referentin bei der Stiftung der Deutschen Wirtschaft in Berlin tätig.
Die Veröffentlichung von Dr. Pedrons Arbeit, die dieses Jahr mit dem Bremer Heimatpreis geehrt wurde, hat der Carl Schurz Deutsch-Amerikanischer Club mit einer großzügigen Spende gefördert.
Bilder (zum vergrößern anklicken!):
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